Testamentsvollstreckungen

Testamentsvollstreckung muss immer im Rahmen eines Testaments angeordnet sein. Ein Erblasser hat die Möglichkeit vor seinem Tod eine Person seines Vertrauens zu benennen, welche die Verwaltung und Aufteilung des Vermögens nach seinen Vorgaben übernehmen soll.

 

Diese Person muss weder Erbe, Rechtsanwalt oder Notar sein.  Die Bedingungen dazu, also der Auftrag an den Testamentsvollstrecker, müssen sich aus dem Testament ergeben. Die Benennung eines Testamentsvollstreckers bietet viele Vorteile und kommt relativ häufig in der Praxis vor. Oft leider erst "in letzter Minute".

 

Praxisbeispiele:

 

  • Durch Alter oder schwere Krankheiten zeichnen sich Todesfälle manchmal ab und die Erben sind z.B.minderjährig.

    Dann kann durch Testamentsvollstreckung festgelegt werden, dass die Erben, selbst bei erreichter Volljährigkeit noch nicht über Vermögenswerte verfügen können, sondern z.B. erst im Alter von 23 oder 25 Jahren. Die Erwartungshaltung ist dabei, dass die Erben in diesem Alter für den Umgang mit einem entsprechenden Erbe reifer sind.
  • Es gibt keine gesetzlichen Erben und das Erbe soll damit nicht einfach an den Staat fallen. Die Aufteilung des Erbes soll aber im Sinne des Verstorbenen durchgeführt werden. Im Testament wird bestimmt, wer was bekommen soll, der benannte Testamentsvollstrecker wickelt die Bedingungen des Testaments ab.
  • Überhaupt empfiehlt es sich, eines Testamentsvollstreckers zu bedienen, wenn aus den unterschiedlichsten Gründen heraus nicht sofort über das Erbe verfügt werden soll oder kann. 
  • Der Erblasser weiß, dass möglicherweise keiner der Erben willens oder in der Lage ist, die Erbsache abzuwickeln. Damit benennt der Erblasser in seinem Testament eine Person seines Vertrauens von der er weiß, bzw. erwartet, dass die Inhalte des Testaments seinem Willen entsprechend umgesetzt werden. Vorteil für die Erben dabei kann sein, dass die Verteilung von neutraler Stelle aus erfolgt und keiner der betroffenen Erben hier Verantwortung übernehmen muss, was häufig zu unnötigen Missverständnissen führen kann. Z.B. was ist der richtige Preis für eine zu verkaufende Immobilie oder andere Bewertungsfragen.

Sie interessieren sich für das Thema Testamentsvollstreckung, dann setzen Sie sich mit mir in Verbindung. Möglicherweise kann ich diese Aufgabe für Sie übernehmen. 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 


 


 

 

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